A.C.Volke besteht für den Bezirk Paderborn auf Landesebene

 

Ein Meilenstein für die DLRG OG Marsberg überwunden

Am vergangenen Wochenende fand die diesjährige DLRG Wachführerprüfung für das Bundesland Nordrhein Westfalen in Münster am Aasee statt.

Die Voraussetzungen für diese Prüfung sind sehr vielseitig, zum Einen muss man eine sanitäterische Ausbildung absolviert haben, mehrere Jahre Einsatzerfahrung nachweisen, an einem Ausbildungskurs des Bezirkes teil genommen haben, die zweijährige Ausbildung zum Wasserretter beendet haben und ggf. die Bootsführerausbildung abgeschlossen haben. Über die endgültige Zulassung wird schließlich in der DLRG Bundesschule in Bad Nenndorf entschieden, hier nimmt jeder Wachführeranwärter an einem Wochenendlehrgang teil.

Die 19-jährige Ann Christin Volke ist Ausbilderin und Bootsführerin in der DLRG OG Marsberg. Dieses Jahr wurde mit ihr zum Ersten Mal ein Mitglied der OG Marsberg zu dieser Prüfung zugelassen. Die OG Marsberg zu dem DLRG Bezirk Hochstift Paderborn und deshalb stammte die Vertreterin für den Bezirk Hochstift Paderborn in diesem Jahr aus Marsberg. Für den Bezirk Hochsauerland Kreis wurde Benedikt Kaiser von der OG Sundern zugelassen. Insgesamt nahmen 13 Prüflinge aus 13 verschiedenen Bezirken aus ganz Nordrhein Westfalen teil.

Schwerpunkt dieses Prüfungswochenende war es, die Führungsqualitäten der Prüflinge in insgesamt acht Praxisprüfungen zu überprüfen sowie das Allgemeinwissen und das Spezialwissen in theoretischen Prüfungen zu testen und die sportliche Fitness und die körperliche Belastung zu untersuchen.

Von dreizehn Prüflingen erhielten zehn am Ende des Wochenendes ihre Wachführerauszeichnung ausgestellt. Der Prüfungsleiter Kai Rumpenhorst, Vertreter des DLRG Bundesvorstandes, betonte jedoch, das sechs der Prüflinge nur aufgrund der mündlichen Nachprüfungen bestehen konnten und forderte auf, dass das Ausbildungsangebot und die Qualität der Ausbildung in den Bezirken noch ausbaufähig ist. Besonders überrascht zeigte er sich über den Lehrgangsbesten: „Ich hatte nie damit gerechnet, dass die jüngste Teilnehmerin Frau Volke aus dem bisher eher unbekannten Marsberg diese Prüfung mit dem besten Ergebnis von 91,43 % besteht. Ich muss zugeben, ich bin sehr gespannt auf die Zukunft und die weitere Entwicklung der OG Marsberg besonders nachdem ich das Erscheinungsbild und die Leistungen von Frau Volke gesehen habe.“ Bei der Ergebnisverkündung waren neben den Prüflingen, den Prüfern und den Ausbildern auch elf Vorsitzende der jeweiligen Ortsgruppen anwesend sowie drei Mitglieder des Bundesvorstandes, zusätzlich die Vertreter der einzelnen Bezirke und verschiedene Pressesprecher vor Ort.

Anschließend wurden verschiedene Interviews mit den Prüflingen geführt, wobei das Interesse an Frau Volke und der fast schon in Vergessenheit geratenen OG Marsberg sehr groß war. Auf die Frage, was Frau Volke in Zukunft für DLRG Ziele weiter verfolgen wird, antwortete sie mit einem schmunzeln „Erst einmal steht jetzt das Abitur in Marsberg an. Für die Zukunft der DLRG steht für mich die weitere Förderung und Entwicklung aller Mitglieder der OG Marsberg im Vordergrund und dann werde ich mir später einmal Gedanken machen über meine eigene DLRG Zukunft.“ Auch der Vorsitzende der DLRG OG Sundern und demnach dem Vertreter für den Hochsauerlandkreis äußerte sich über ein Gespräch mit Frau Volke: „Wir bedauern es sehr, dass Frau Volke unser Angebot der OG Sundern bisher nicht angenommen hat, weil wir ein großes Potential in ihr sehen, allerdings können wir auch ihre Gründe verstehen. In unserem Gespräch betonte sie immer wieder, dass sie als kleines Kind in der OG Marsberg begonnen hat und alles was sie bisher geschafft hat, gemeinsam mit der OG Marsberg gemeistert hat. Sie selber sieht ihre Aufgabe darin, ihre neuen Erkenntnisse und Erfahrungen an die OG Marsberg weiter geben zu können. Den Kontakt und das Angebot werden wir aber weiterhin aufrecht erhalten.“

Als Wachführerin ist Frau Volke dazu berechtigt den Wasserrettungsdienst selbst zu organisieren und zu leiten sowohl an Binnenseen, wie auch an Flüssen als auch an der Küste. Neben diesen Befugnissen darf sie auch auf Landesebene ausbilden und bestimmte Prüfungen abnehmen.

Insgesamt gesehen bildet diese bestandene Prüfung einen entscheidenden Punkt im Hinblick auf die weitere Entwicklung der OG Marsberg, weil von nun an der Wachdienst am Diemelsee selbstständig durchgeführt werden kann und somit die Abhängigkeit von anderen Ortsgruppen weiter abgebaut werden kann. Ein Vertreter für den Bundesvorstand beschrieb das Bestehen von Frau Volke als einen „überwundenen Meilenstein für die OG Marsberg“.

Feuerwehr, DLRG, THW und Deutsches Rotes Kreuz gemeinsam aktiv

Marsberg

Um die Sicherheit der Bevölkerung zu ermöglichen und zu sichern, fördern die einzelnen Organisationen Feuerwehr, DLRG, THW und das Deutsche Rote Kreuz ihre aktiven Mitglieder.

Neben den verschiedenen Lehrgangsangeboten findet zusätzlich eine individuelle Standortausbildung der einzelnen Organisationen getrennt voneinander statt. Um die Zusammenarbeit untereinander zu stärken und das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte zu fördern fand am 21.08.2012 eine Großübung unter dem Motto „Standortausbildung einmal anders“ am Diemelsee statt.

Bei dieser Großübung nahmen die Freiwillige Feuerwehr Marsberg Helminhausen, die DLRG OG Marsberg, das THW Oelde und das Deutsche Rote Kreuz Oelde teil. Die enge Verbindung zwischen der DLRG Marsberg und dem Deutschen Roten Kreuz beruht auf den gemeinsam abgeleisteten Wachstunden im Sommer 2009 am Diemelsee. Neben den genannten Vereinen nahm auch die Hundestaffel Oelde an der Übung teil. Organisiert und durchgeführt wurde die Großübung von Michael Schmidt (DLRG Mitglied und Leiter der DRK Oelde).

An diesem Wochenende am Diemelsee fanden verschiedene Übungen statt zum Beispiel erhielten die Einsatzkräfte den Auftrag insgesamt vier vermisste Personen zu finden, sie medizinisch zu versorgen und sie zurück an die DLRG Station Marsberg zurückzubringen.

Trotz sehr guter Organisation, gutem Wetter, reger Beteiligung und guter Zusammenarbeit kam es immer wieder zu kleinerer Schwierigkeiten, der Organisator kommentierte diese Schwierigkeiten mit den Worten: „Um im Ernstfall allen Gefahren gewaffnet zu sein, muss man zuvor alles einmal durchgespielt haben, um die echten Probleme zu finden“. So wollte zum Beispiel nicht jeder Suchhund mit jedem Boot transportiert werden, doch nach verschiedenen Experimenten und neuer Planung konnte doch noch jeder Hund über den Diemelsee gebracht werden.

Eine möglichst realistische Atmosphäre wurde durch den Einsatz der realistischen Unfall- und Notfalldarsteller von der DLRG OG Paderborn als Opfer geschaffen, welche den Einsatzkräften die Rettung keines falls erleichterten.

Die Großübung endete mit einer Vorführung des Tauchtrupps der DLRG OG Brakel, welche demonstrierte wie man gesuchte beziehungsweise verlorene Sachgüter aus dem Diemelsee bergen kann.

Neben der vielen praktischen Erfahrungen für die Einsatzkräfte stand auch die Kommunikation, das Gespräch und vor allem das Kennenlernen sowie der Austausch über die Möglichkeiten und Erfahrungen der einzelnen Vereine im Vordergrund.

Allen Teilnehmern, Organisatoren, Zuschauern und vor allem Herrn Michael Schmidt möchte die DLRG OG Marsberg ganz recht herzlich danken.

Gemeinsame Übung der Bergungstaucher von DLRG und THW am Diemelsee

Marsberg-Helminghausen

Die DLRG Ortsgruppe Oelde sowie die DLRG Ortsgruppe Marsberg betreiben eine Bootsstation am Diemelsee im Sauerland. Dort befindet sich an einer Slipanlage eine Lore um die Einsatzboote ins Wasser zu lassen. Aufgrund eines technischen Defektes hatte sich die Lore vor wenigen Wochen gelöst und ist in den Diemelsee gerollt und dort untergegangen. Die DLRG-Ortsgruppen baten nun den THW Ortsverband Oelde um Unterstützung bei der Bergung der Lore. Da der THW Ortsverband Oelde nicht über eine Tauchergruppe verfügt, wurden die Taucher des OV Wetter eingeladen um die Lore zu suchen und zu bergen.

Für die Taucher des THW Ortsverbandes Wetter war dies eine willkommene Übung um die am vorangegangenen Donnerstag erlernten Leinensignale und das Führen der Sicherungsleine weiter zu vertiefen. So machte sich ein Teil der öGA am Samstagvormittag (17.10.2009) auf den Weg und trafen daraufhin, zusammen mit einer Tauchergruppe der DLRG Paderborn sowie der DLRG Warendorf, am Diemelsee ein.

Nach einer kurzen Lageeinweisung starteten die Taucher ihre Suche im Diemelsee. Bereits nach kurzer Zeit entdeckten die Taucher in ca. 13 m Tiefe ein altes GFK-Boot. In der Nähe des Bootes konnte dann auch die Lore ausgemacht werden. Nach dem Anschlagen von Hebesäcken und Seilen durch die Taucher wurde die Lore ans Ufer verbracht und dort wieder auf die Gleise der Slipanlage gesetzt.

Dies ging überraschend schnell und es konnte mit der Bergung des alten GFK-Bootes begonnen werden. Ähnlich wie bei der Lore wurden wieder Hebesäcke und Leinen durch Taucher angeschlagen und damit das Boot an die Oberfläche gebracht. Auch hierbei unterstrichen die beteiligten Taucher wieder ihren guten Ausbildungsstand. Das Boot wurde zuerst am Ufer grob gereinigt und dann mittels der nun wieder funktionsfähigen Slipanlage zur DLRG Bootsstation verbracht.

Die Taucher suchten nach den beiden erfolgreichen Bergungen den See an der Einsatzstelle nach weiteren Objekten unter Wasser ab, konnten aber keine weiteren Auffälligkeiten entdecken.

Nach dem Mittagessen und dem Verlasten der Ausrüstung endete für alle Helfer ein langer aber sehr interessanter Tag am Diemelsee. Insgesamt war diese eine gelungene Übung an der neben den bereits erwähnten DLRG Ortsgruppen und den THW Ortsverbänden auch die Löschgruppe Diemelsee der Feuerwehr Marsberg beteiligt war. Besonders hervorzuheben ist die gute Kameradschaft und Zusammenarbeit zwischen den 20 Einsatzkräften und es gibt bereits Überlegungen für eine weitere Übung im kommenden Jahr.

17.10.2009
Von: Detlef Petrick, Dr. Christian Radek, OV Wetter

DLRG Marsberg veranstaltet Wettschwimmen

Marsberg

Auch im vergangenen Jahr veranstaltete die DLRG Ortsgruppe Marsberg zum Abschluss der Saison 2008 ein Wettschwimmen für die Jüngsten der Rettungsschwimmer. Organisiert wurde dieser Jahresabschluss von den Trainern Rebecca Lohwasser, Ralf Kazimirowicz und Ann Christin Volke.

Insgesamt traten 26 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 7 und 15 Jahren in den verschiedensten Schwimmkategorien gegeneinander an. Auch schon die Jüngsten zeigten ihr Können und bewiesen ihre Erfolge aus dem vergangenen Jahr. Besonders stolz über die positiven Entwicklungen der Schützlinge waren ihre Trainer, welche jeden Freitag von 16:30 bis 17:30 Uhr im Schwimmbad am Burghof die Kinder im Schwimmen fördern.

Zur Belohnung für die beeindruckenden Leistungen und als Anerkennung für das harte Training im vergangenen Jahr erhielten alle Kinder eine Urkunde und verschiedene Preise. Gesponsert wurden diese Geschenke unter anderem von dem Marktkauf Marsberg und der Allianz Jesper. „Ein großer Dank geht auch besonders an Ralf Kazimirowicz, ihm haben wir es zu verdanken, dass das Training auch für die Jüngsten der Ortsgruppe weitergeht“, betont Ann Christin Volke.